Windeldermatitis – Windelausschlag

Windeldermatitis (Windelausschlag) - Oje, ich Wachse!

Schön warm

Fast alle Babys leiden irgendwann einmal unter Windeldermatitis. Hier finden Sie einige Tipps, was Sie gegen einen Windelausschlag unternehmen und wie Sie ihm vorbeugen können.

Die am häufigsten vorkommenden Ursachen einer Windeldermatitis sind:

  • Reibung durch die Windel und Bildung von Ammoniak durch u.a. Urin
  • Durchfall. Das Risiko auf Windeldermatitis erhöht sich, wenn Ihr Kind Diarrhoe hat.
  • Übergang von Stillen auf Flaschennahrung
  • Reaktion des Körpers auf das Durchbrechen der ersten Zähnchen
  • Behandlung mit Antibiotika
  • Gebrauch von Windeln mit Plastikhöschen. Bei diesen Windeln staut sich die Wärme im Inneren, was das Risiko eines Ausschlags erhöht.
  • Babys, die an einem Ekzem leiden, bekommen schneller eine Windeldermatitis.

Vorbeugen ist besser als heilen

Eine dünne Schicht Babycreme hilft bereits gegen raue und rote Pobacken. Noch besser aber ist es, die Pobacken mit einer speziellen Wundschutzcreme immer etwas eingefettet zu halten. Lassen Sie Ihr Baby auch ab und zu ohne Windel in seinem Laufstall liegen (legen Sie aber eine Baumwollwindel unter seinen Körper). Halten Sie seinen Po möglichst trocken und wechseln Sie regelmäßig die Windel. Wenn auf den roten Pobacken weiße Pünktchen auftauchen, spricht man von einer Windeldermatitis. Wickeln Sie ihr Kind weiterhin regelmäßig und cremen Sie seinen Po mit Salbe ein. Wenn nach einige Tagen noch keine Besserung eingetreten ist oder oder sich der Ausschlag sogar verschlimmert hat, gehen Sie mit Ihrem Baby zum Kinderarzt . Vielleicht leidet Ihr Kind unter einer Pilzinfektion ( Soor ). Dann verschreibt der Arzt ein entsprechendes Präparat.

Tipps:

  • Regelmäßig wickeln
  • Die Hautfalten durch Abtupfen trocken halten
  • Den Po ab und zu der Luft aussetzen. Das tut der zarten Babyhaut gut.
  • Die Haut nach jedem Wickeln mit einer schützenden, parfümfreien und luftdurchlässigen Salbe eincremen