Über den Autor

Dr. Frans X. Plooij (geb. 1946) ist Co-Autor von „Oje, ich wachse!“. Zusammen mit seiner Frau Dr. Hetty van de Rijt († 2003) gelangte er 1992 zu der Erkenntnis, dass die mentale Entwicklung von Babys und Kleinkindern in Sprüngen erfolgt. Frans und Hetty waren der Überzeugung, dass Eltern so schnell wie möglich von ihrer Entdeckung erfahren sollten.

Über den Autor

Sie beschlossen daher, ihre Erkenntnisse nicht nur dem Fachpublikum, sondern auch der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Die Idee zu „Oje, ich wachse!“ war geboren. Schon von Anfang an gehörte „Oje, ich wachse!“ jahrelang zu den Buchbestsellern und stand sogar eine Zeitlang auf Platz 1. Frans X. Plooij, der international anerkannte Experte auf dem Gebiet der frühkindlichen Entwicklung, ist ein engagierter Vater und seit einigen Jahren auch Großvater von drei Enkelkindern.


Ein Leben für Babys

Schon als sich Frans und Hetty zum ersten Mal trafen, wussten sie: Ihr Leben dreht sich um Kinder. Beide studierten Biologie, Psychologie, Pädagogik und Anthropologie in Nijmegen und Amsterdam. Nach dem Studium gingen sie gemeinsam nach Tansania, um bei Jane Goodall Schimpansenkinder zu beobachten. In Afrika kam die Inspiration für ihre spätere Arbeit. An der Universität von Cambridge (England) erarbeiteten sie ihre Theorien über die Entwicklung von Schimpansenkindern. Dabei entdeckten sie den Beweis für „Sprünge“. Zurück in den Niederlanden, wurden sie Eltern einer Tochter. Frans arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Nijmegen und später als Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung am Städtischen Institut für Pädologie in Amsterdam. Hetty kümmerte sich zu Hause um die gemeinsame Tochter. Sie begann erst dann wieder außer Haus zu arbeiten, als die Tochter zehn Jahre alt war. In einer Forschungsarbeit widmete sie sich intensiv Müttern. Alle Mütter, die an dieser Studie teilnahmen, führten ein detailliertes Tagebuch über die Entwicklung ihrer Babys. Zudem verbrachte Hetty Tage in den jeweiligen Familien und beobachtete die Babys. So entdeckten Frans und Hetty, dass Babys „Sprünge“ machten. Nicht nur Schimpansen-, sondern auch Menschenkinder machen also in einem bestimmten Lebensabschnitt eine mentale Entwicklung durch.