Tipps für die Entbindung

Tipps für die Entbindung - Oje, ich Wachse!

Gute Vorbereitung

Sicherlich haben Sie, seit Sie schwanger sind, schon 100 Geschichten über die Entbindung gehört. Eventuell hat Sie das verunsichert. Doch dafür gibt es keinen Grund.

Wenn Sie entsprechend vorbereitet sind und wissen, wie Sie mit den Wehen umzugehen haben, ist die Geburt halb so schlimm.

Sorgen Sie dafür, dass Ihnen warm ist!

Achten Sie darauf, dass Ihr Köper warm bleibt. Ziehen Sie dicke Socken an, kriechen Sie unter die Decke und gönnen Sie sich einen Wollpullover. Stellen Sie sicher, dass Sie während der Muttermundöffnung nicht einen einzigen Moment frieren. Wenn es Ihnen warm ist, können Sie sich besser entspannen – ein entspannter Körper gebärt leichter, schneller und mit weniger Schmerzen.

Trinken Sie ausreichend

Für den Kraftakt der Entbindung benötigen Sie viel Flüssigkeit. Eine Bouillon ist eine gute Idee. Sie spendet nicht nur Wärme und Flüssigkeit, sondern auch Energie.

Seien Sie optimistisch!

Sie schaffen das! Lassen Sie sich nicht von negativen Gedanken verunsichern. Ihre Psyche registriert, was Sie sagen und denken – und stellt sich darauf ein.

Vergessen Sie nicht, dass jede Wehe vorbei geht!

Oder wie die Hebamme Beatrijs Smulders meint: Stellen Sie sich einen Berg vor, den Sie mit dem Fahrrad überqueren müssen. Es kostet Kraft und Mühe, um bis ganz nach oben zu kommen. Doch wenn Sie auf dem Gipfel sind, wartet die Abfahrt auf Sie. Und denken Sie daran: Jede Wehe, die Sie überstanden haben, kehrt nicht mehr zurück. Jede Wehe bringt Sie Ihrem Baby näher.

Machen Sie doch, was Sie wollen!

Vergessen Sie alle Regeln, die Ihnen je zu Ohren gekommen sind. Sie stehen gerade eine schwierige Phase durch, also sind Sie jetzt mal der Chef. Singen Sie, wenn Ihnen danach ist. Schreien Sie, wenn Sie das möchten. Was andere von Ihnen denken, kann Ihnen ausnahmsweise egal sein.

Sie sind Herrin über Ihre Entbindung

Sagen Sie, was Sie stört. Teilen Sie dem Frauenarzt mit, was Sie wollen und was nicht. Auf diese Weise kann Ihnen geholfen werden. Jeder, der schon einmal eine Entbindung begleitet hat, weiß: Es wird für die Gebärende leichter, wenn die Dinge so laufen, wie sie es möchte (natürlich nur im Rahmen dessen, was medizinisch zu verantworten ist).