Stillen nach Brustkrebs

Stillen nach Brustkrebs - Oje, ich Wachse!

Stillen des Babys

Viele Frauen, die an Brustkrebs erkrankt waren, fragen sich, ob sie noch stillen können. Es funktioniert nicht bei allen Betroffenen, ist aber durchaus möglich.

Wenn Sie an einer Brust behandelt wurden und mit dieser nicht stillen können, kann Ihr Kind ausreichend an der anderen Brust trinken. Wurde eine Brust bestrahlt, dann ist es schwierig zu sagen, ob die Milchproduktion in dieser Brust in die Gänge kommt. Manchmal klappt es zumindest teilweise.

Brustoperation

Nach einer Brustoperation hängt der Erfolg beim Stillen davon ab, was bei der Operation in welchem Ausmaß in Mitleidenschaft gezogen wurde: Brustwarzen und das umliegende Gewebe, Nervenbahnen in der Brust, Milchgänge oder milchproduzierende Zellen. Wurden Nerven beschädigt, kann die Reizübertragung zum Gehirn beeinträchtigt sein. Ihr Kopf erhält dann nicht mehr die entsprechenden Nervenreize, um für genug Milcheinfluss oder eine ausreichende Milchproduktion zu sorgen. In diesem Fall kann häufiges Anlegen oder der Gebrauch eines Nasensprays mit dem Wirkstoff Oxytocin helfen. Wurden Michkanäle durchtrennt, kann es anfangs öfter zu einem Milchstau kommen. Das gibt sich jedoch von selbst wieder, weil die verschlossenen Kanäle ihre Milchproduktion einstellen.

Wenn Ihnen eine Brustbehandlung bevorsteht, teilen Sie Ihrem Arzt mit, dass Sie in Zukunft eventuell stillen möchten. Erkundigen Sie sich über die verschiedenen Möglichkeiten. Wenn Sie später einmal schwanger sind, können Sie auch die Hebamme um Rat bitten, so dass Sie nach der Entbindung voller Zuversicht mit dem