Schwangerschaftsstreifen

Schwangerschaftsstreifen - Oje, ich Wachse!

„Gestreifter“ Bauch

Schwangerschaftsstreifen (Striae) entstehen durch eine starke Dehnung der Haut und eine Schwächung des Bindegewebes.

Während der Schwangerschaft nehmen Bauch und Brust in relativ kurzer Zeit umfangsmäßig stark zu. Bei vielen Frauen werden auch Hüften, Oberschenkel und Po um einiges runder. Manchmal kann der Körper diese enorme Gewichtszunahme nicht mehr verarbeiten – dann treten Risse in der Unterhaut auf. Das klingt zwar sehr schmerzhaft, ist es aber nicht. Lediglich die Folgen sind unschön. Die so entstandenen Streifen bezeichnet man als Striae oder Schwangerschaftsstreifen.

Erbliche Vorbelastung

Die Veranlagung für Schwangerschaftsstreifen ist vererbbar. Manche Frauen haben also schon von Natur aus mehr darunter zu leiden als andere. Doch heißt aber nicht, dass man nichts dagegen unternehmen kann. Probieren Sie, die Schwangerschaftsstreifen auf ein Mindestmaß zu beschränken.

Essen Sie nicht für zwei

Wenn Sie nicht übertrieben viel Gewicht zulegen, verlangen Sie Ihrer Haut auch nicht zu viel ab. Umso weniger Sie neben der gewöhnlichen Schwangerschaftspfunde zunehmen, umso besser ist es für Ihre Haut.

Pflegen Sie Ihre Haut sorgsam

Da hilft nur eines: möglichst oft und viel eincremen. Wählen Sie eine spezielle Creme oder ein Öl gegen Schwangerschaftsstreifen. Derartige Produkte sind in der Drogerie erhältlich.

Eine Bindegewebemassage

Bei dem Wort „Massage” leuchten Ihre Augen vermutlich auf. Kommen wir deshalb gleich zur Wahrheit: Eine Bindegewebemassage ist nicht besonders angenehm. Ihre Wirkung ist nämlich erst dann optimal, wenn die Behandlung auch ein wenig schmerzt. Duschen Sie warm, tragen Sie Öl oder Feuchtigkeitscreme auf und nehmen Sie dann ein Stück Haut zwischen zwei Finger. Ziehen Sie vorsichtig an der Haut, bis diese etwas schmerzt. So gehen Sie an allen Stellen, an denen Schwangerschaftsstreifen auftreten könnten, vor.

Verfärbte Streifen

Schwangerschaftsstreifen erkennen Sie an der rosa und violetten Farbe. Es handelt sich um dünne Streifen, die an der Hautoberfläche erscheinen. Nach der Schwangerschaft werden diese Streifen weiß und glänzend. Das bleibt leider den Rest Ihres Lebens so.

Juckreiz

Das Reißen des Bindegewebes tut nicht weh, kann aber jucken. Legen Sie einen nassen, kalten Waschlappen auf die betroffenen Stellen oder streuen Sie etwas Mentholpuder darauf.