Meine Reise durch die rosa Wolke

Gast-Blogger: Sibel

Mit der Geburt meines Kindes öffnete sich eine Welt voller neuer Gefühle und Perspektiven. In diesem Beitrag möchte ich von meiner emotionalen Reise vor und nach der Geburt berichten und welche Erkenntnisse ich dabei gewonnen habe.

Der Moment, in dem ich realisierte, dass ich Mutter werde, war nicht, als ich den positiven Schwangerschaftstest in der Hand hielt, noch war es, als ich das erste Ultraschallbild bekam. Es war der Moment, als der Frauenarzt verkündete, dass wir ein Mädchen erwarten.

Mir wurde schlagartig bewusst, dass dieses kleine Wesen in meinem Bauch zu meiner Tochter heranwachsen würde. Damit begann mein Gedankenkarussell, richtig Fahrt aufzunehmen: Ich werde für ein kleines Baby verantwortlich sein! Kann ich überhaupt ein Kind großziehen und ihm die richtigen Werte für ein selbstbestimmtes Leben vermitteln? Kann ich ihr das nötige Selbstbewusstsein geben? Schließlich hatte ich selbst damit zu kämpfen. Bin ich überhaupt fähig, meiner Mutterrolle gerecht zu werden? 

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Eine Antwort bekam ich während meiner Schwangerschaft nicht, stattdessen sammelten sich Sorgen und Ängste an.

Der Beginn meiner rosa Wolke

Diese erwiesen sich jedoch als unnötig, als ich ihren ersten Schrei hörte. Das war der Startschuss für meine rosa Wolke. Ich war so voller Glück, weil ich eine Liebe spürte, die ich mir nie hätte vorstellen können. Ich weinte vor Erleichterung, weil ich meine Tochter in den Armen halten konnte, ohne dass negative Gedanken um mich kreisten. Plötzlich sah ich die Dinge aus einem anderen Blickwinkel:

Was, wenn ich gerade meine Tochter brauche, um sowohl mein inneres Kind zu heilen als auch mich selbst weiterzuentwickeln?

Jeder neuer Tag bietet mir die Möglichkeit, gemeinsam mit ihr in meiner neuen Rolle als frischgebackene Mutter und eigenständige Frau zu wachsen. Und genau dieser Weg bietet eine solide Grundlage, um meine Tochter durch ihr Leben zu führen.

Wochenbett: Zwischen rosa Wolke und Hormonchaos

Meine rosa Wolke begleitete mich treu durch mein Wochenbett, inklusive Hormoncocktail. Ich hielt meine Tochter so oft wie möglich im Arm, um sie an meinen Körper zu schmiegen und ihre Wärme zu spüren. Ich genoss es, ihr die notwendige Sicherheit zu bieten, damit sie sich in den Schlaf fallen lassen konnte. Ich merkte, dass ich schon von Anfang an Mutterinstinkte besaß, wovon ich nicht mal wusste, das ich sie habe.

Die Vorteile meiner rosa Wolke

Ein großer Vorteil der rosa Wolke: Ich nahm die anfänglichen Stillschmerzen und die wunden Brustwarzen kaum wahr. Auch die Kaiserschnittnarbe habe ich gut verkraftet, obwohl ich sehr schmerzempfindlich bin.

Es ist,als sähe man durch eine rosarote Brille. Ich ging mit einem unbeschwerten und sorglosen Blick durch die erste Zeit. Negative Gefühle oder Gedanken hatten nicht die leiseste Chance, mich einzuhüllen. Das war einer meiner wichtigsten Vorteile. Andernfalls wäre mein Start als neue Mama nicht so friedlich verlaufen

Was ich auf meiner rosa Wolke gelernt habe

Kein Buch, kein Film oder wissenschaftlicher Artikel kann dir ansatzweise zeigen, wie du dich als Mensch veränderst, wenn du zum ersten Mal dein Baby im Arm hältst.

Und auch wenn es sich zunächst nicht wie ein Ratschlag anhört: Man kann sich auf die Mutterrolle nicht vorbereiten! Es lohnt sich nicht, während der Schwangerschaft mit negativen Gedanken zu kämpfen, wie ich es tat. Denn mit der Geburt deines Kindes wirst du täglich die Gelegenheit erhalten, in deine neue Rolle hineinzuwachsen und dich weiterzuentwickeln.

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