Mittelohrentzündung

Mittelohrentzündung - Oje, ich Wachse!

Schmerzen in den Ohren

Krankheitskeime, die über die Nase in den Körper gelangen, finden leicht ihren Weg zum Mittelohr. Regelmäßiges Naseputzen ist daher die beste Methode, um die Ohren gegen eine Infektion zu schützen.

Halten Sie Ihr Baby während und nach dem Füttern möglichst aufrecht. Wenn es im Liegen trinkt, kann die Milch über die Eustachische Röhre ins Mittelohr gelangen. Dort bildet sie einen Nährboden für Bakterien, die hier äußerst gut gedeihen können. Wenn Sie Ihr Baby so gut es geht in der Senkrechten füttern, kann es auch die Nahrung besser verdauen und sein Magen ist schneller wieder leer. Das Risiko von zurückfließender Magensäure wird kleiner – auch die Magensäure kann über die Kehle ins Mittelohr gelangen. Das Beste ist es, Ihr Baby in einem Winkel von ungefähr 30 Grad zu füttern. In dieser Position sollte es noch bis ungefähr eine halbe Stunde nach dem Essen bleiben.

Symptome

Eine Mittelohrentzündung ist meist Folge einer Virusinfektion. Überprüfen Sie, ob Ihr Kind Fieber hat. Achten Sie auch auf Signale wie Ohrenschmerzen, häufiges Nasehochziehen, Weinen , sobald man es hinlegt, oder ob es zu ungewöhnlichen Zeiten (nachts) wach wird. Äußerliche Kennzeichen sind die Bildung von zähem Schleim, Krusten auf dem Ohr und ein verändertes Saugverhalten: Saugt das Baby anders an Flasche oder Brust oder will es nicht schlucken? Nur weil Ihr Baby an seinen Ohren zieht, muss das noch kein Krankheitssignal sein. Babys und Kleinkinder spielen oft an ihren Ohren, vor allem in der Zeit, in der die ersten Zähnchen durchkommen. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie den Kinderarzt – vielleicht braucht Ihr Kind Antibiotika.