Die Babyhautdie-babyhaut

Die Babyhaut - Oje, ich Wachse!

Zart & empfindlich

Die Haut eines Babys ist ganz anders als die Haut eines Erwachsenen. Babyhaut hat einen höheren Feuchtigkeitsgehalt und ist empfindlicher.

Die Hauptunterschiede haben wir für Sie im Folgenden aufgelistet:

Babyhaut hat meistens einen höheren Feuchtigkeitsgehalt

Die Haut eines Neugeborenen ist häufig noch von einer weißen Schicht Hautschmiere („ Käseschmiere “) bedeckt. Diese Schicht weist jedes Baby im Mutterleib auf. Die Hautschmiere ist eine fetthaltige Emulsion, die die Babyhaut gegen Fruchtwasser schützt. Oft kann man diese natürliche, reine Substanz noch sehen, wenn ein Baby auf die Welt kommt. Je länger Ihr Kind übertragen ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Hautschmiere bereits in seine Haut eingezogen ist.

Babyhaut ist anfälliger für Irritationen

Babyhaut ist noch sehr verletzlich. Dennoch kommt sie ständig mit irritierenden, oft körpereigenen Stoffen in Berührung. Jedes Baby sabbert, spuckt Milch und hat noch keine Kontrolle über Blase und Schließmuskel. All diese körpereigenen Stoffe landen direkt auf der Babyhaut.

Die Babyhaut ist anfälliger für Bakterien

Ein Neugeborenes hat auch noch keine ausgeprägte Entzündungsreaktion, um Mikroorganismen bzw. Bakterien zu bekämpfen. Bei der Babyhaut müssen Sie daher noch besser auf die Pflege achten.
Die Babyhaut ist dünner
Die Haut besteht aus drei Schichten. Bei einem Neugeborenen ist die Unterschicht, die Dermis, dünner als bei einem Erwachsenen. Die anderen zwei Hautschichten, die Oberschicht (Epidermis) und das Bindegewebe unter der Haut (Fettschicht), haben jedoch schon ungefähr die gleiche Dicke und Eigenschaften wie die erwachsene Haut.

Die Babyhaut besitzt noch keine voll entwickelten Schweißdrüsen

In der Unterschicht der Babyhaut liegen Schweiß- und Talgdrüsen. Weil die Unterschicht noch nicht vollständig ausgereift ist, sind es auch die Schweißdrüsen nicht. Erst ein Kind im Alter von zwei bis drei Jahren ist im Stande, seine Körpertemperatur mit Hilfe der Schweißdrüsen anzupassen. Darum muss man bei einem Baby auch so auf Fieber und Temperaturschwankungen achten.