Anzeichen für die einsetzende Geburt

Anzeichen für die einsetzende Geburt - Oje, ich Wachse!

Die Geburt beginnt

Weil Sie zum Ende der Schwangerschaft hin ziemlich oft Vorwehen haben, ist eine „echte“ Wehe nur schwer zu erkennen. Nachfolgend finden Sie drei Anzeichen dafür, dass Ihr Baby bald zu Welt kommt.

Der Schleimpfropf löst sich

Dabei handelt es sich um einen Pfropfen Schleim , der die Gebärmutter verschließt. Zum Ende der Schwangerschaft geht er ab und gelangt – unter Umständen in Verbindung mit etwas Blut – durch die Scheide nach draußen. Das geschieht manchmal so unauffällig, dass es übersehen wird. Die Geburt kann danach aber immer noch einige Tage auf sich warten lassen. Ihr Baby ist gut geschützt – es besteht keine Infektionsgefahr.

Die Fruchtblase platzt

Manchmal platzt die Fruchtblase schon einige Zeit bevor die ersten Wehen beginnen, aber sie kann auch erst kurz vor dem Einsetzen der Presswehen aufgehen. Sie merken das daran, dass Sie einige Tropfen oder einen ganzen Schwall Fruchtwasser verlieren. Fruchtwasser riecht süßlich und ist meist klar, manchmal auch leicht rosafarben. Es können kleine weiße Flocken ( Käseschmiere vom Baby) darin schwimmen. Sehen Sie sich das Fruchtwasser an: Ist es grün oder grünlich, dann deutet das auf eine Stuhlausscheidung des Babys hin. Weil das zu Atemnot beim Baby führen kann, sollten Sie sofort die Hebamme informieren oder ins Krankenhaus fahren. Nach dem Blasensprung sollten Sie wegen der Infektionsgefahr nicht mehr baden.

Die Wehen werden regelmäßiger

Anders als bei den Senk- und Vorwehen treten echte Wehen regelmäßig auf: anfangs ungefähr alle zehn Minuten, später alle fünf bis zwei Minuten. Die Wehen fühlen sich sehr kräftig an – Sie müssen sich immer stärker konzentrieren, um richtig atmen zu können.